FRIEDA

Weiße Lupine

Die weißblühende Neuzüchtung ist ein echtes Eiweißwunder und sollte durch die genetisch fixierte Anthraknosetoleranz den Lupinenanbau wieder ertragssicherer gestalten. Die 2-jährige Versuchstätigkeit der Probstdorfer Saatzucht mit verschiedensten Lupinensorten zeigt, dass ein erfolgreicher Anbau nur auf Standorten mit pH-Werten unter 7 (günstigerweise unter 6,5) zu bewerkstelligen ist. Den Anbauschwerpunkt wird der bitterstoffarme Verzweigungstyp (Bitterstoffgehalt APS 1) somit im Wald- und Mühlviertel und auf den übrigen lupinentauglichen Standorten haben. FRIEDA stellt in diesen Regionen eine echte Alternative zur Körnererbse dar und kann zukünftig einen wichtigen Beitrag zur Schließung der Eiweißlücke leisten. Zudem verfügt FRIEDA über eine ausgeprägte Hülsenplatzfestigkeit. Durch die stark ausgeprägte Pfahlwurzel kommt FRIEDA auch sehr gut mit trockenen Phasen in der Abreifephase zurecht.

Sorteneigenschaften*

Blühbeginn
APS 3
Reifezeit
APS 4
Wuchshöhe
APS 5
Lagerung
APS 3
Tausendkorngewicht
APS 7
Rohproteingehalt
APS 3
Quelle: AGES – Institut für Nachhaltige Pflanzenproduktion
* = eigene Einstufung in Anlehnung an die AGES-Einstufungen
1 = sehr gering ausgeprägt … 9 = sehr stark ausgeprägt
Saatstärke:45 - 60 Körner / m²
Aussaatmenge:220 - 260 kg / ha
Bio-Saatgut:ungebeizt verfügbar

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