Die stärkste deutsche Veredelungssorte hat sich nun auch in Österreich durchgesetzt und passt perfekt ins Probstdorfer Futter- und Ethanolweizenportfolio. Das bestätigen unter anderem auch die bisher vorliegenden unabhängigen Praxisergebnisse von den Landwirtschaftskammern und der AGRANA. KWS KEITUM kombiniert ein mittelfrühes Ährenschieben mit einer mittelspäten Abreife (APS 6) und eignet sich im Veredelungsgebiet aufgrund der sehr guten Fusariumeinstufung besonders für den Anbau nach Körnermais. Überdurchschnittlich ausgeprägt sind auch die Toleranzen gegenüber Mehltau-, Braunrost- und Gelbrostinfektionen. Bei intensiven Erzeugungsbedingungen ist ein Wachstumsreglereinsatz auf jeden Fall einzuplanen. KWS KEITUM wird in Deutschland derzeit auch als Brauweizen vermarktet und könnte diese Nische natürlich auch in Österreich besetzen. Das „Zielpublikum“ von KWS KEITUM sind aber auf jeden Fall die Veredler in Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Kärnten und im Südburgenland.