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Winterdurum

 

Winterdurum

2012 war ein schwieriges Winterdurumjahr

Die heurige Winterdurumernte war im gesamten Anbaugebiet mäßig bis sehr schwach zu beurteilen. Eine den gesamten Herbst andauernde Trockenperiode führte zu unterdurchschnittlich entwickelten Beständen mit einem sehr schwachen Wurzelsystem. Stärkere Kahlfröste und ein extrem trockenes Frühjahr 2012 ließen dann einfach keine zufriedenstellende Bestandesbildung mehr zu.

Die Erträge erreichten meist nur 2.000 bis 3.500 kg/ha.

Schlußfolgerungen für 2013

Die Winterfestigkeit wird sehr stark von der jeweiligen Pflanzenentwicklung bestimmt. Starke Einzelpflanzen mit 2 bis 3 Bestockungstrieben und einem entsprechenden Wurzelsystem können Kahlfrosttemperaturen von 17°C und darunter einfach besser wegstecken. Ein zeitiger Anbau bis etwa Anfang Oktober mit insektizidem Beizschutz gegen den Gelbverzwergungsvirus ist langfristig die Grundlage für zufriedenstellende Deckungsbeiträge in der Durumproduktion. Bei einem frühen Saatzeitpunkt lässt sich auch die Aussaatstärke auf 350 keimf. Körner je m² reduzieren.

Fusarien beachten

Durumweizen ist aufgrund der offeneren Blüte generell fusariumanfälliger als Weichweizen. Die Bestandesführung muß darauf ausgerichtet sein. Alle  Durumanbauer, welche derzeit noch an der ÖPUL- Maßnahme Fungizidverzicht teilnehmen, sollten im Sinne der Qualitätssicherheit von der sanktionsfreien Ausstiegsmöglichkeit Gebrauch machen.

   Zentrale und Verkauf: 1011 Wien, Parkring 12, Tel 01 / 515 32-241