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Unternehmensziel
 

ist es, weiterhin die führende Züchtungsfirma in Österreich zu bleiben - speziell bei den Getreidesorten !

 

 Probstdorfer Saatzucht bietet

 

F a c h i n f o r m a t i o n

 

 

Das Bewußtsein, daß die Probstdorfer Saatzucht ein komplettes Sortenangebot bei Winterweizen für alle Anbaugebiete hat, ist in allen Regionen Österreichs bekannt. Vertrauen haben die Landwirte in die Probstdorfer Saatzucht, weil fundierte Gesamtinformationen – über Ertrag, Qualität, Standfestigkeit und Resistenzen – in ihren Fachprospekten enthalten sind. Besonders anerkannt wird, daß bei den eigenen Probstdorfer Sorten auch weniger gute Eigenschaften einer Sorte beschrieben werden, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben. Die Probstdorfer Saatzucht betreibt somit keine Schönfärberei und versucht Ihnen als Landwirt die Sorten auch nicht einzureden, sondern Sie zu überzeugen, daß die Probstdorfer Sorten tatsächlich besser sind als  andere Sorten – natürlich mit fachlichen Argumenten.

 

 

Ziel: Schaffung eines EU-Qualitätsweizenprogrammes zur Erhaltung einer flächendeckenden Produktion in Ungunstlagen, zur Verbesserung der Lebensmittelqualität für die Konsumenten durch Förderung des Anbaues von gesünderen Weizensorten mit sehr hoher natürlicher Backfähigkeit

 

Lebensmittelsicherheit und Qualität

 

Österreichs und Deutschlands Grenzregionen zu den MOEL-Staaten haben bereits durch das 00-Abkommen und durch die Absenkung der Zölle große Probleme Winterweizen mit höchster natürlicher Backfähigkeit zu angemessenen, besseren Preisen zu verkaufen. Mitteleuropa als ein Winterweizen-Überschussgebiet bringt auch Probleme für die EU-Beitrittskandidaten Tschechien, Slowakei und Ungarn, denn die Schwarzmeerländer können deutlich billiger produzieren und Mitteleuropa wird zum Interventionsgetreideland, zum Interventionsweizenland werden.

Die flächendeckende Landwirtschaft ist aufgrund dieser Probleme in Mitteleuropa nicht mehr aufrecht zu erhalten, die ländliche Entwicklung wird nachhaltig gestört.

Betroffene Regionen liegen in Mitteleuropa

Die Trockengebiete in Österreich, Tschechien, Slowakei und Ungarn, aber auch die Roggenstandorte in Brandenburg und angrenzenden Bundesländern Deutschlands sind den Ungunstlagen zuzurechnen. Das klimabedingte Ertragspotential in diesen Regionen ist mit 3000 bis 6000 kg/ha, durchschnittlich mit maximal 5000 kg/ha begrenzt. Somit ist der mögliche Erlös in diesen Ungunstlagen deutlich unter dem erzielten Erlös in den EU-Gunstlagen mit dem klimabedingten Ertragspotential von 10 000 bis 12 000 kg/ha.

Im Mittelpunkt steht der Konsument, denn dieser wünscht sich die höchste Qualität und die bestmögliche Lebensmittelsicherheit, und dies zudem noch mit gesünderen Sorten.

In den EU-Staaten werden Wertprüfungen bei Winterweizen durchgeführt und jeder EU-Staat hat Winterweizensorten mit niedriger, mittlerer und hoher natürlicher Backfähigkeit. Für die menschliche Ernährung sollten nur die Sorten mit der besten Qualität – das sind die ertragsschwächeren Qualitätsweizensorten ab Backqualitätsstufe 7 in Österreich bzw. die ertragsschwächeren E-Weizensorten in Deutschland – verwendet werden.

Die Nachvollziehbarkeit des Lebensmittels Weizen sollte gewährleistet sein und zwar vom Anbau bis zur Ernte, vom Handel zur Mühle bis zum Bäcker und somit zum Konsumenten.

Wesentlich ist, daß besonderer Wert auf die Nachhaltigkeit in der Produktionskette gelegt wird, von der Produktion mit gesünderen Weizensorten durch den Bauern bis zur Erzeugung von natürlichem Brot und Gebäck.