Standorte

Standort Probstdorf

Die Probstdorfer Saatzucht bereitet das gesamte Saatgut für den heimischen Markt sowie die Vorstufen- und Basissaatgutpartien für die ausländischen Schwesterfirmen und Lizenzpartner in der Saatgutanlage in Probstdorf auf.

Den Standort gibt es im Prinzip schon seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts als Lilienhof. Mit dem Bau von Silo 1 im Jahr 1963 begann der sukzessive Ausbau mit Aufbereitungsanlagen und Lagerzellen. Derzeit verfügen wir über 5 moderne, dem Stand der Technik entsprechende Produktionslinien mit Aufbereitungskapazitäten von bis zu 7 Tonnen je Stunde sowie eine Anlage für Kleinvermehrungen mit einer etwas geringeren Produktionskapazität.

Die Probstdorfer Saatzucht steht nicht nur für Beständigkeit bei den Sorten, sondern auch für Kontinuität bei den Mitarbeitern. Viele Kollegen gehen mit mehr als 40, ausschließlich in Probstdorf verbrachten Dienstjahren in den Ruhestand. Aus dieser Personalpolitik resultiert eine große Erfahrung und Professionalität bei der Bedienung der Aufbereitungsmaschinen und stellt schlussendlich eine tragende Säule für die hohe Probstdorfer Saatgutqualität dar. Als die 2. Säule sind auf jeden Fall die Saatgutvermehrer zu bezeichnen. Die Probstdorfer Saatzucht produziert mit ca. 350 Landwirtschaftsbetrieben auf ca. 4.000 ha hochwertiges Qualitätssaatgut bei fast sämtlichen Getreidearten, Leguminosen, Raps, Sojabohne und Saatmais. Viele Vermehrungspartner arbeiten schon in 3. Generation mit uns zusammen.

Standort Salmhof

Seit 1978 gehört der Salmhof – am Rande der Marchauen im östlichen Marchfeld in der Gemeinde Marchegg gelegen – zur Mauthner Gruppe. Hier wird in den Ausläufern der pannonischen Tiefebene auf rund 500 ha Land- und Forstwirtschaft betrieben.

Der Schwerpunkt liegt auf der Saatgutvermehrung von Weizen, Gerste, Roggen, Ackerbohne, Erbse, Sojabohne und Raps. Dabei verfolgen wir die Grundsätze einer nachhaltigen und integrierten Landwirtschaft. Unser Ziel ist Produktion von Saatgut höchster Güte bei gleichzeitiger Erhaltung und Förderung der Natur und Umwelt.

Neben der traditionellen Ackernutzung wurden schon früh ökologische Aspekte in die Bewirtschaftung eingebracht. So gibt es neben den gesetzlich notwendigen Bracheflächen noch Storchenweiden, eine Naturschutzzelle, eine Naturwaldzelle und zahlreiche extensive Kurzumtriebsflächen zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt.

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Salmhof