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SOMMERBRAUGERSTE
Mit den Sorten MARTHE und XANADU stehen zum Frühjahrsanbau 2010 zwei Spitzensorten zur Verfügung welche die Bedürfnisse der Landwirte zur vollsten Zufriedenheit abdecken und den Vorstellungen der nationalen und internationalen Brauindustrie entsprechen. Die STAMAG wünscht daher natürlich eine deutliche Ausweitung dieser Sorten. Die Neuzüchtung VICTORIANA ist in der Summe Ihrer agronomischen Eigenschaften die ideale Sorte für die Landwirte. Bei entsprechend positiver Beurteilung durch die Brauindustrie steht mit VICTORIANA eine 3. leistungsfähige Sorte für die österreichsichen Braugerstenanbauer zur Verfügung.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- SOMMERFUTTERGERSTE
Neben den bewährten Sorten DANUTA, EUNOVA und TUNIKA steht den Landwirten 2010 mit VIENNA eine ertragreiche standfeste Neuzüchtung für intensive Erzeugungsbedingungen zu Verfügung. VIENNA zeigt zudem beste Resistenzen gegenüber allen relevanten Gerstenkrankheiten. Aufgrund Ihrer sehr guten Standfestigkeit und Strohstabilität eignet sich auch die neue Braugerste VICTORIANA, die derzeit ertragreichste Sommergerste, hervorragend als Futtergerste. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- FACHINFORMATION BRAUGERSTE
Das Jahr
2009 beginnt mit einem Erfolgserlebnis für die Landwirte und für die
Probstdorfer Saatzucht, denn mit den Hauptbraugerstensorten MARTHE und
XANADU ist die Braugerstenproduktion in Österreich auch in Zukunft
gesichert. XANADU wird von 50 % der Braugerstenlandwirte angebaut. Wie hoch soll die Anbaufläche 2009 bei XANADU sein? Grosslercher:
„XANADU
ist die ertragreiche Spitzensorte bei den Landwirten und XANADU wird
seitens der Malz- und Brauindustrie auch in den kommenden fünf Jahren
absolut akzeptiert. Daher soll der XANADU-Landwirt auch im kommenden
Jahren natürlich bei XANADU bleiben.“ Grosslercher:
„MARTHE
ist mit über 5000 ha Vermehrungsfläche in Deutschland die größte
Sorte. Daher empfiehlt die STAMAG die Europasorte MARTHE als zweite
Braugerste neben XANADU. MARTHE-Malz sichert somit die erfolgreiche
Braugersten-Produktion in Österreich. Wenn Sie als Landwirt noch eine
andere Sorte anbauen, sollten Sie beim Frühjahrsanbau 2009 auf MARTHE
umsteigen.“
Für
die Umstellung auf MARTHE brauchen die Landwirte ausreichend
Original-Saatgut. Wie ist hier die Original-Saatgut-Verfügbarkeit bei
MARTHE? Grosslercher:
„Für
50 % der Braugerstenfläche, das sind 30.000 ha, steht Probstdorfer Qualitäts-Original-Saatgut
von MARTHE für den Anbau 2009 in der bekannt sehr hohen Saatgutqualität
zur Verfügung. Die ausreichende Saatgutverfügbarkeit können Sie sich
bei der Verkaufsleiterin der Probstdorfer Saatzucht Frau Prok. Forster
unter der Tel. 01 51532-241 bestätigen lassen.“
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Braugerste
als Low-Input-Kultur zu bevorzugen! Braugerste
ist eine Low-Input-Kulturart. Welche Betriebsmittel sind notwendig? Grosslercher: „Grundvoraussetzung
für die geforderte Sortenreinheit seitens der Malz- und Brauindustrie ist
die 100%ige Verwendung von Original-Saatgut bei den Europasorten Marthe
und Xanadu. Bei ausreichender Phosphor- und Kaliversorgung ist nur
Stickstoff in der Bandbreite 40 bis maximal 60 kg/ha Rein-N notwendig. Ein
geeignetes Herbizid ist zumeist sinnvoll im Gegensatz zum Fungizid, da
Marthe und Xanadu doch gesündere Sorten sind.” Als
Probstdorfer Saatzucht sind Sie natürlich für den 100%igen
Saatgutwechsel. Warum ist Probstdorfer Original-Saatgut sinnvoller als der
vermeintlich billigere Nachbau? Grosslercher: „Der
Landwirt hat praktisch kein Risiko beim Probstdorfer Original-Saatgut. Für
die Landwirte ist es unglaublich, dass das Probstdorfer Original-Saatgut
so viele Prüfungen zu bestehen hat bis es in den Sack oder in den Bigbag
kommt. Nachdem im heurigen Anbaujahr 2009 der Aufgang gesichtert erscheint
sind nur 300 keimf. Körner/m² notwendig, das entspricht ca. 130 bis 150
kg/ha Aussaatmenge.” Die
Malz- und Brauindustrie fordert die Verwendung von Original-Saatgut. Was
sind ihre Beweggründe? Grosslercher: „Die
Malz- und Brauindustrie verlangt von den Europabraugersten Marthe und
Xanadu 100%ige Sicherheit bei der Sortenreinheit. Grundvoraussetzung ist
die Verwendung von Probstdorfer Original-Saatgut. Marthe und Xanadu werden
gegenüber den anderen Sorten eindeutig bevorzugt, weil Marthe- und
Xanadu-Malz international reinsortig gehandelt werden.” Mit den
Europagersten Marthe und Xanadu hat die Probstdorfer Saatzucht die besten
Sorten für die Landwirte und die Malz- und Brauindustrie. Die
Low-Input-Kuturart Braugerste hat die besten Chancen für den Frühjahrsanbau
2009. Der Braugerstenanbau wird mit der Europasorte XANADU und der Europasorte MARTHE in Österreich abgedeckt. Die Probstdorfer Saatzucht ist somit die Garantie für die weitere erfolgreiche Braugerstenproduktion in Österreich.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Österreichische Bauern helfen die deutsche Bierversorgung mit
MARTHE und XANADU nachhaltig zu sichern! Nachdem
die deutschen Bauern um 1 Million Tonnen zuwenig hochwertige Braugerste
produzieren, sollten ihre österreichischen Nachbarn vermehrt einspringen,
um die Bierversorgung in Deutschland zu sichern. Wie dies möglich ist,
darüber befragen wir Ernst Grosslercher von der Probstdorfer Saatzucht. 1
Million Tonnen Braugersten-Unterversorgung in Deutschland entsprechen
zirka 250.000 Hektar Braugersten-Anbaufläche, die ausserhalb von
Deutschland angebaut werden muss, um die deutsche Bierversorgung zu
sichern. Wie können die österreichischen Landwirte den deutschen
Brauereien helfen? Grosslercher: „Das
ist ganz einfach, den die österreichischen Bauern brauchen im Frühjahr
2009 nur so viel wie möglich ihrer Anbaufläche mit den beiden
Europagersten XANADU und MARTHE bestellen. Die österreichische Stadtlauer
Malzfabrik wird dann der deutschen Brauindustrie MARTHE- und XANADU-Malz höchster
Qualität liefern können, um deren Engpässe abzudecken.” In
den letzten Ausgaben hat die Bauernzeitung bereits über die
ausgezeichneten Europagersten XANADU und MARTHE berichtet. Welche Begründungen
können Sie anführen, dass Österreichs Braugersten-Landwirte nur mehr
diese beiden Erfolgssorten anbauen werden? Grosslercher: „Die
ertragsstarken Qualitätsbraugersten XANADU und MARTHE entsprechen in
allen Anbaulagen des Trockengebietes und des Waldviertels dem von den
Landwirten geforderten höherem Ertragsniveau. Alles spricht somit beim
Bauern dafür, dass dieser nur mehr XANADU und/oder MARTHE zu 100 % auf
seiner Braugersten-Fläche anbaut. Für die Malz- und Brauindustrie sind
beide Sorten als Europamalz handelbar, was eindeutig für diese beiden
Europagersten in weiterer Folge spricht.” Reinsortiges
MARTHE-Malz und XANADU-Malz sind die Grundvoraussetzung für die
erfolgreiche nationale und internationale Vermarktung. Gibt es bereits
Vermischungsprobleme? Grosslercher: „Ja.
Leider gibt es Landwirte, die noch immer ihren eigenen Nachbau verwenden
und dadurch Sorten-Vermischungen herbeiführen. Daher ist es für den
Qualitäts-Braugersten-Bauern klar, dass er nur sortensicheres Qualitäts-Original-Saatgut
von MARTHE und/oder XANADU anbaut und sortensicher dem privaten und
genossenschaftlichen Agrarhändler verkauft. Dies ist auch eine dringende
Forderung der Malz- und Brauindustrie. Qualitäts-Original-Saatgut steht
von MARTHE und XANDADU in der von Ihnen gewünschten Menge zur Verfügung:
Tel. 01 51532-241.” Österreichs Braugersten-Bauern sollten in diesem Frühjahr 2009 so viel
wie möglich ihrer Fläche mit den Europagersten MARTHE und XANADU
bestellen, um einerseits den österreichischen Bedarf sicher zu stellen
und andererseits um mitzuhelfen, dass der deutsche Biermarkt ausreichend
mit entsprechender Europamalzqualität versorgt wird.
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