Qualitätskontrolle
Saatgutlabor Probstdorf

Laborleiter
Mag. Lasselsberger mit seinem Team

Von der Probstdorfer Saatzucht wird
Saatgut auf einer Fläche von ca. 6.000 ha vermehrt. Das entspricht einer
Rohwarenmenge von fast 26.000t Saatgut, welche über fünf Putzungslinien
aufbereitet wird.
Die Hauptaufgaben des Saatgutlabors
ist die produktionsbegleitende Qualitätskontrolle der
Saatgutvermehrungen, sowie Qualitätsanalysen für die firmeneigene
Zuchtstation.
Hervorragend ausgebildete
Fachkräfte - mit langjähriger Erfahrung in der Saatgutprüfung –
führen im Saatgutlabor zahlreiche aufwendige Untersuchungen durch, so daß
wirklich nur bestes Qualitätssaatgut in den Handel kommt.
Im Rahmen der
produktionsbegleitenden
Qualitätskontrolle wird jede Saatgutvermehrung getrennt gelagert und
aufbereitet. So kann die Herkunft jeder Saatgutpartie über Generationen
zurückverfolgt werden. Während der gesamten
Produktionsverlaufes werden ständig Qualitätskontrollen durchgeführt.

Kontrolle des Feldbestandes
durch mehrmalige Feldbesichtigung von Anbau bis Ernte auf Besatz, Gesundheit, Sortenechtheit und
Sortenreinheit.

Bereits bei der Anlieferung wird jede
feldfallende Saatgutpartie mehrmals bemustert,

Schwerpunkt der
Qualitätskontrolle ist die Qualitätsbeurteilung der Rohware (Siebsortierung,
Besatz- und Keimfähigkeitsanalysen). Diese
Untersuchungsergebnisse liefern entscheidende Informationen für die
Saatgutaufbereitung.

Die Qualitätsbeurteilung am Beginn
und während der Saatgutaufbereitung (Besatz, Bruchkorn, Siebsortierung)
dient vor allem dem Silomeister zur exakten Einstellung bzw. Kontrolle der
Maschineneinstellungen.
Die fertig geputzte Reinware
wird über automatischen Probenahmeanlagen bemustert und liefert wichtige
Informationen (Besatz, technische Reinheit, Keimfähigkeit,
Bestimmung des TKG) zur weiteren Behandlung des Saatgutes.


Im Rahmen der Endkontrolle -
nach Saatgutbehandlung und Absackung - wird die Qualität jeder Partie
nochmals überprüft bevor das Saatgut in Verkehr gebracht wird, wobei die
firmeneigenen Qualitätsnormen bedeutend strenger sind, als vom
Saatgutgesetz vorgeschrieben.
Zusätzlich wird der Feldbestand
bzw. die Reinware im Zuge des Saatgutanerkennungsverfahrens seitens der
Saatgutanerkennungsbehörde (AGES – Institut für Saatgut) u.a. auf
Sortenechtheit, Sortenreinheit, technische Reinheit, Gesundheit, Besatz
und Keimfähigkeit untersucht.