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Premiumweizen

Die Sortenwahl zwischen Höchsterträgen und Qualitätssicherheit  

Die Ernten 2015 und 2016 waren im Premiumweizengebiet gekennzeichnet von überdurchschnittlich hohen Erträgen mit Proteinwerten überwiegend im Mahlweizenbereich. Im trockenen Jahr 2017 überwiegt wieder, wie gwohnt und auch vom Markt gefordert, der exportfähige Premiumweizen.

Innerhalb der Qulitätsweizensorten (BQG 7-9) differiert der Proteingehalt von der stärksten Sorte (ARNOLD) bis hin zu den schwächsten um 2,3%, dh. durch die gezielte Wahl einer proteinreichen Sorte gewinnen die Landwirte eine gewisse Sicherheit zum Erreichen der geforderten Qualitätsnormen.
Gerade in Regionen mit strengeren Stickstoffobergrenzen (z.B.: vorbeugender Gewässerschutz) sollte die Wahl auf die proteinreichen Sorten der BQG 8 fallen. Beispielsweise konnten 2016 auch ARNOLD-Anbauer  Kornerträge im Bereich von 7.000 kg/ha erzielen. Der auswuchsfeste ADESSO und der extrem blattgesunde TOBIAS zeigen ohnehin auch auf guten Standorten beste Ertragsleistungen. Sorten mit ebenfalls sehr guter Proteineffizienz sind der bewährte LAURENZIO und die Neuzüchtung ALESSIO

  

MIDAS und MESSINO - ertraglich bislang unerreicht
Mit den Hochertragspremiumweizen MESSINO und MIDAS erreichten die Erträge auch im Pannonikum ein bisher noch nie erreichtes Niveau. Natürlich kommt es bei diesen Leistungen zu einer Verdünnung des Proteingehaltes und es sind entsprechend höhere Düngergaben notwendig. Im Vergleich zur Hauptsorte CAPO benötigen MIDAS und MESSINO zur Spätgabe 20 bis 30 kg/ha mehr Reinstickstoff.


 
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