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Winterweizen

 

Herbstanbau
Die CAPO-Familie
Gibt Sicherheit bei Ertrag und Qualität  

Die Getreideernte 2011 dauerte, aufgrund der problematischen Witterungssituation, in vielen Regionen des Burgenlands bis etwa 10. August. Nach dem Vorliegen der Versuchsergebnisse und den Rückmeldungen aus der Praxis kann ein erstes Resümee über das Abschneiden der neuen und bewährten Probstdorfer Sorten gezogen werden.   

MIDAS ertraglich weit voran
MIDAS war in den offiziellen Prüfungen der AGES und in den meisten unabhängigen Praxisversuchen in allen Regionen ganz klar an der Spitze. Höchsterträge von oftmals 8.000 kg/ha und mehr waren heuer keine Seltenheit, durch das hohe Ertragsniveau war es natürlich oft schwierig Proteinwerte von über 15% zu erreichen, diese Problematik traf aber nicht nur MIDAS. Im gesamten Burgenland konnten nur ca. 15% der angelieferten Ware als Premiumweizen eingelagert werden.  

ARNOLD, FULVIO und LUCIO – Die Neuen starten durch Kein Problem mit einem niedrigen Proteingehalt hat der neue extrem frühreife Extrapremiumweizen ARNOLD. Beispielsweise wurde in den heurigen AGES-Prüfungen bei gleichem Ertragsniveau die Vergleichssorte Element um 1,4 Prozent im Proteingehalt übertroffen. Außergewöhnlich hohe Ertragsleistungen brachte wieder FULVIO. Dieser reift etwas früher ab als die Hauptsorte CAPO, bei den Qualitätsmerkmalen Proteingehalt und Hektolitergewicht liegt FULVIO auch auf dessen Niveau. Komplettiert  werden die positiven Leistungen 2011 vom standfesten LUCIO, einer Neuzüchtung mit hervorragenden inneren Werten hinsichtlich der Vermarktung im Hauptexportmarkt Italien.
  
ASTARDO und CAPO – Zufriedenheit bei den Hauptsorten
Wie ARNOLD gehört auch der ertragreiche ASTARDO zu den gesunden Hochproteinsorten. In den Versuchen der Landwirtschaftskammer Burgenland zeigte ASTARDO bei generell sehr hohem Ertragsniveau immer den eindeutig höchsten Eiweißgehalt. Ertrags- und Qualitätssicherheit ist nach wie vor mit CAPO, der noch immer meistangebauten österreichischen Weizensorte, verbunden. Keine andere Sorte kann sich den unterschiedlichsten, teils oft grenzwertigen, Witterungsverhältnissen besser anpassen als der „alte“ CAPO.
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