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Fachartikel vom 14. Oktober 2016

Spätanbau bei Wintergerste !

Aufgrund von regional intensiveren Niederschlägen Ende September bzw. Anfang Oktober konnten viele für Wintergerste vorgesehene Schläge noch nicht bestellt werden. Nun stellt sich die Frage, wie lange kann man grundsätzlich Wintergerste anbauen?

Vom Sortentyp wird man in Oberösterreich, dem westlichen Niederösterreich und der Steiermark ab Anfang Oktober zu den mehrzeiligen Sorten greifen. Zweizeilige Wintergersten bauen ihre Erträge mit einer hohen Bestandesdichte und geringeren Einzelährenerträgen auf. Hier ist eine längere Entwicklungsphase im Herbst zur Bestandesbildung immer vorteilhaft. Bei den Mehrzeilern steht die Bestandesdichte nicht so im Vordergrund, daher sind diese bezüglich Saatzeit doch wesentlich flexibler.

Im niederösterreichsichen Trockengebiet waren in den letzten Jahren auch Spätsaaten nach A1 Begrünungsvarianten sehr erfolgreich und zeigten auch bei Zweizeilern kaum Ertragseinbußen. In den klassischen Wintergerstengebieten Oberösterreichs, im westlichen Niederösterreich und der Steiermark können mehrzeilige Wintergersten ohne Bedenken bis 15. Oktober angebaut werden. Entscheidend für eine zügige Jugendentwicklung ist natürlich eine gleichmäßige, flache Ablage. Die Saatstärke sollte ab Anfang Oktober doch auf mindestens 300 keimfähige Körner/m² erhöht werden.

Von den Sorten sind FRIDERICUS, KWS TONIC, HENRIETTE, SEMPER und vor allem die neue Hybridgerste WOOTAN besonders spätsaatverträglich.

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