SAMBADUR

Qualitätsdurum

Der mittelfrüh reifende, dunkelgrannige Qualitätsdurum führt seit mittlerweile 4 Jahren in sämtlichen Regionen die offiziellen Ertragsprüfungen an und ist auf dem besten Weg, die Hauptsorte AURADUR in der Anbaubedeutung zu übertreffen. Nicht nur aufgrund der guten Standfestigkeit ist SAMBADUR die bevorzugte Wahl auf besseren Bonitäten und bei sehr intensiven Erzeugungsbedingungen. Der dunkelgrannige SAMBADUR ist der Vorgängersorte TEMPODUR qualitativ und agronomisch sehr ähnlich, lediglich auf die höhere Braunrostanfälligkeit sollte bei SAMBADUR in der Bestandesführung mehr Acht gegeben werden. Ein entscheidender Vorteil ist aber die deutlich verbesserte Mehltautoleranz. Im Gegensatz zu Weichweizen reagiert Winterdurum bei frühzeitigem Mehltaubefall während der Schossphase meist mit deutlichen Ertragseinbußen. SAMBADUR gehört somit agronomisch und qualitativ die Zukunft in der heimischen Qualitätdurumproduktion.

Sorteneigenschaften

Reife
APS 4
Lagerung
APS 4
Mehltau
APS 7
Braunrost
APS 8
Gelbrost
APS 4
DTR-Blattdürre
APS 7
Ährenfusarium
APS 7
Hektolitergewicht
APS 6
Fallzahl
APS 6
Amylogramm - Viskositätsmaximum
APS 7
Glasigkeit
APS 6
Grießausbeute
APS 7
Gelbpigment
APS 4
Quelle: AGES – Institut für Nachhaltige Pflanzenproduktion
* = eigene Einstufung in Anlehnung an die AGES-Einstufungen
1 = sehr gering ausgeprägt … 9 = sehr stark ausgeprägt
Saatstärke:350 - 420 Körner / m²
Aussaatmenge:160 - 210 kg / ha
Bio-Saatgut:nicht verfügbar
500kg Big Bag:verfügbar

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