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G E S C H I C H T E

 

 

1276   scheint die Herrschaft Sachsengang in der Chronik erstmals auf und als Besitzer wird - von Sachsengange Luipold - genannt.

 

1659   erwirbt v. Thavonat Jakob, durch Kauf, diesen Besitz.

 

1725   wurde das Fideikomiß Sachsengang durch Testament des damaligen Besitzers Freiherr Ferdinand von Thavonat, am 8. Dezember 1725, errichtet.

 

1880   Im Protokoll vom 4. November 1880 zur Anlegung neuer Grundbücher, wird von Franz Dienstl - Grundverwalter in Sachsengang - als zum Fideikommißgut Sachsengang gehörig - unter anderem auch "Haus No. 4 Wirtschaftsgebäude/Knallhütte (=Lilienhof) und Parz. 29/1-29/2" angeführt, da diese in die Landtafel respektive im Gültbuch dem Fideikommißgut zugeschrieben waren.

 

1902   Mit der Einantwortungs-Urkunde vom 23. September 1902 wird das Eigentumsrecht auf das Gut Sachsengang Fideikommiß EZ 163 Gustav Freiherr Thavonat von Thavon bewilligt.

 

1922/23   Durch die Pachtverträge vom 5. Juni und 5. Juli 1922 und Nachträgen vom 2. März und 6. März 1923 wurde der gesamte Grundbesitz, mit Ausnahme des Schlosses Sachsengang und der angrenzenden Gärten und Wiesen an die "Süddeutsche Zucker-Aktiengesellschaft = Ackerbaugesellschaft (Sitz Mannheim)" auf 25 Jahre verpachtet, sowie das Vorverkaufsrecht eingeräumt und grundbücherlich einverleibt.

 

1925   In einem Gerichtsbericht wird die geplante Errichtung eines Saatzuchtbetriebes erwähnt und eine bereits errichtete Getreideputzerei in Oberhausen angeführt.

 

1935   Wegen Überschuldung des Besitzes Sachsengang bot g. Thavonat Matzneusiedl der "Ackerbaugesellschaft" zum Kauf an. Diese lehnte trotz Vorverkaufsrechts ab. Wäre dieser Besitzwechsel zustande gekommen, wäre die Saatzucht 1945 unter "deutsches Eigentum" gefallen und möglicherweise nicht mehr weitergeführt worden.

 

1945   Nach Ende des 2. Weltkrieges war die Besitz- und Rechtsverhältnisse mehr als unklar und wurden unterschiedlich ausgelegt. Die "Ackerbaugesellschaft" als deutsche Firma wurde von den Russen zunächst generell als deutsches Eigentum betrachtet und der USIA unterstellt, dies betraf sowohl Grund und Boden, Gebäude und Maschinen als auch die Züchterrechte.

 

1947   Durch das Rückstellungsgesetz wurden alle verpachteten Grundstücke den ursprünglichen Besitzern zurückgegeben. Zur Klärung der Situation trug der Ablauf der 25-jährigen Pacht im Jahre 1947 und die ausdrückliche Kündigung durch die drei Besitzer, Gustav Thavonat, Hans sen. und jun. Thavonat bei. Mit der Gründung der Firma "Probstdorfer Saatzuchtbetrieb Ing. Hans Thavonat und Co" wurden schließlich die der "Ackerbaugesellschaft" gehörigen Sorten zum Vertrieb gegen Lizenzabrechnung übernommen, und schrittweise die von der "Ackerbaugesellschaft" eingegangenen Vertreterrechte erworben.

 

1957   Am 5. Oktober starb Hans Thavonat sen. und der Besitz ging an Hans Thavonat jun. als alleinigen Erben über.

 

1958   Erfolgte die Gründung der "Probstdorfer Saatzucht Ges.m.b.H".

 

1970   Ausscheiden von Dipl.Ing. Hans Thavonat, damit wird Herr Fritz Mauthner alleiniger Besitzer der "Probstdorfer Saatzucht GesmbH Nachfolger Einzelfirma".

 

1976   Abbruch des alten Lilienhofes

 

1988   Am 3. Dezember stirbt Herr Fritz Mauthner und der Besitz geht an Frau Hilde Mauthner und ihre Töchter Frau DKFM. Elisabeth Gürtler und Dr. Maria Gohn über.

 

1997   "Agrartage im Marchfeld" anlässlich des 50-jährigen Firmenjubiläums.

 

2000   Gründung der Forschungs- und Entwicklungsfirma "Saatzucht Donau". Die beiden Mutterfirmen Probstdorfer Saatzucht und Saatbau Linz bleiben wirtschaftlich unabhängig.

 

2005   Tod von Prof. Dr. Hermann Hänsel.

                                                  

 

 

Betrifft:  Forschungs- und Entwicklungsfirma Saatzucht DONAU

Wie Sie bereits aus verschiedenen Presseartikeln entnehmen konnten, wurde eine Forschungs- und Entwicklungsfirma seitens der PROBSTDORFER SAATZUCHT gemeinsam mit der SAATBAU LINZ aus Gründen der Nutzenoptimierung und somit der Möglichkeit von Kostensenkung gegründet:

Die SAATZUCHT DONAU !

Aktivitäten der SAATZUCHT DONAU in Österreich

Unsere gemeinsame neue Forschungs- und Entwicklungsfirma hat die Aufgabe ausgezeichnete = "sortenfähige" Stämme zu züchten.

PROBSTDORFER SAATZUCHT kann daher in Zukunft aus einem breiteren Angebot an Zuchtstämmen die besten Sorten selektieren !

Diese Stämme werden - nach dem zweiten offiziellen Wertprüfungsjahr der AGES - Institut für Sortenwesen - von den wirtschaftlich unabhängigen Mutterfirmen PROBSTDORFER SAATZUCHT (Dipl.Ing. Ernst Grosslercher ist seitens der  PROBSTDORFER SAATZUCHT verantwortlich) und SAATBAU LINZ nach festgelegten Kriterien selektiert.

PROBSTDORFER SAATZUCHT bleibt am Markt wirtschaftlich unabhängig:

Seitens der PROBSTDORFER SAATZUCHT kann Ihnen als Landwirt auch für die kommenden Jahre garantiert werden, dass die PROBSTDORFER SAATZUCHT jener Partner bleibt, der Ihnen als Landwirt die besten Sorten zur Verfügung stellen wird.

Wir danken Ihnen, wenn Sie auch in Zukunft der PROBSTDORFER SAATZUCHT  Ihr Vertrauen schenken !