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SOMMERDURUM
und SOJABOHNE !
Im Frühjahr
werden sich die Anbaufläche der Kulturarten verschieben. Warum das so
ist, erklärt Ernst Grosslercher von der Probstdorfer Saatzucht. Einige
Kulturarten werden im Frühjahr 2010 weniger angebaut werden. Welche sind
das? Grosslercher: „Aufgrund
der niedrigen Erzeugerpreise bei Braugerste beziehungsweise der niedrigen
Kornerträge bei Körnererbse werden diese Kulturarten in der Anbaufläche
abnehmen. Daher ist es bei diesen Kulturarten besonders wichtig, dass die
Landwirte weiterhin die beste Braugerste XANADU und bei Körnererbse
TINKER und CAMILLA in der 0,1 Hektar-Packung wählen.“ Sojabohne
und Sommerdurum werden in der Anbaufläche zunehmen? Warum? Grosslercher: „Bei
Sojabohne ist dies ganz klar, denn die 00-Sorte SIGALIA hat PLUS 15 %
Mehrertrag gegenüber dem bisherigen Sortiment. Bei Sommerdurum ist die
Erklärung ebenfalls einfach, denn der Teigwarenverbrauch in Österreich,
Slowakei und Ungarn nimmt stetig zu. Daher brauchen wir eine größere
Anbaufläche in diesen Gebieten, aber Qualität wird grundsätzlich nur in
Österreich mit den Qualitätsdurumsorten FLORADUR und ROSADUR erzeugt.“ Jetzt kommt
es nicht nur auf die Sorte an, sondern auch auf die
Original-Saatgut-Qualität. Was macht der Saatgut-Spezialbetrieb
Probstdorfer Saatzucht? Grosslercher: „Kontrolle,
Kontrolle, Kontrolle. Denn im Probstdorfer Qualitätssicherungs-System des
Labors werden wiederholt speziell bei Sommerdurum alle Kriterien überprüft.
Durch den exponierten Keimling des Kornes von Sommerdurum fallen manche
Partien auf unter 85 % Keimfähigkeit ab. Diese Durumpartien werden als
Saatgutpartien ausgeschieden. Spezialgebeiztes Probstdorfer
Durum-Original-Saatgut hat somit höchstes Qualitätsniveau, was dazu führt,
dass die Landwirte nur Probstdorfer
Original, mit A9M... auf der Etikette ersichtlich,
anbauen.“
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